Michael Bormann » Privates Engagement
Privates Engagement
Privat habe ich mich ehrenamtlich im Sportverein Gaußig engagiert. Seit 2013 betreute ich die Internetseite des Vereins, hauptsächlich im Bereich des Fußballs. Im Mai 2024 entschloss sich der Verein, die vereinsinterne Internetseite über ein Azubi-Projekt neu zu gestalten. Deshalb führe ich die Informationen zur Fußballabteilung als private Homepage fort. Ab August 2025 habe ich die Pflege der Internetseite des SV Göda 04 als private Homepage übernommen, nachdem der Verein selbst seinen Internetauftritt aufgegeben hatte.
Mein privates Engagement gilt sehr der Entwicklung meines Heimatortes Gaußig. Deshalb liegt mir Folgendes auch sehr am Herzen:
Der Gemeinderat von Doberschau-Gaußig hat in seiner Sitzung Ende Februar 2026 beschlossen, eine landwirtschaftliche Nutzfläche als Bauland zu deklarieren, um die Erweiterung des vorhandenen
Solarparks zu ermöglichen. Die Bürger der Gemeinde Günthersdorf, einem Ortsteil von Doberschau-Gaußig, die dieser Nutzfläche am nächsten liegt, haben sich mehrheitlich gegen diese Erweiterung ausgesprochen.
Trotzdem hat der Gemeinderat den Beschluss mit 6 Ja- und 3 Nein-Stimmen gefasst. Ich habe daher eine Petition für die Rücknahme des Gemeinderatsbeschlusses gestartet. Wer mich und uns dabei unterstützen will, kann dies gern
unter https://c.org/rH2tcmXm5Q tun. Stand November 2026 haben diese Petition über 600 Personen unterschrieben. Vielen Dank!
Ein weiterer Punkt ist die Ansiedlung einer tschechischen Rüstungsfirma in unserer Gemeinde Doberschau-Gaußig. Nachdem Anfang August 2026 die Pläne zur Ansiedlung in der Presse standen, lässt es die
Einwohner von Doberschau-Gaußig keine Ruhe mehr. In der Gemeinderatssitzung Ende August waren zahlreiche Einwohner mit ihren Fragen anwesend, auch wenn viele Bürger keinen Einlass bekommen haben, weil der gewählte
Tagungsort des Gemeinderates (Gemeindeamt in Gnaschwitz) für das Interesse der Bürger leider viel zu klein war. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Gemeinde nicht
zuständig sei und auf Genehmigungsverfahren keinen Einfluss habe. Ich finde die Entscheidung über die Ansiedlung der Rüstungsfirma sehr bedauerlich und lehne sie ab. Am 29.09.2026 hat der Gemeinderat
eine Spende von 5.000 EUR von der Firma Maxam für die Vereinsförderung mehrheitlich angenommen. Die Bedenken eines AFD-Gemeinderatsmitgliedes
Alexander Zapke, dass die Spende angesichts des Verkaufs des Werksgeländes durch die Firma Maxam an die tschechische Rüstungsfirma einen Beigeschmack haben könnte, fand keine weiteren Mitstreiter.
Herr Zapke war dann auch der Einzige, der gegen die Annahme dieser Spende gestimmt hatte (bei einer weiteren Stimmenthaltung). Der Bürgermeister argumentierte, dass die Firma Maxam bereits in den
vergangenen Jahren solche Spenden gemacht hat, wenn auch in einem deutlich kleinerem Umfang (etwa 1.000 EUR). Er sehe hier keinen Interessenkonflikt der Gemeinde in der aktuellen Diskussion.
Auch wenn die Spende von Maxam als Vereinsförderung deklariert wurde hoffe ich, dass die begünstigten Vereine diese Spende ablehnen, da ich diese als "Peace-Washing" bzw. "Charity-Washing" betrachte.


